Der Niedersächsische Landtag hat am 18. Februar 2010 mit den Stimmen
der Fraktionen der CDU, FDP, SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine
Entschließung zur Weiterentwicklung aller berufsbildenden Schulen zu
regionalen Kompetenzzentren verabschiedet.
Die dynamische Entwicklung der Berufs- und Arbeitswelt
stellt die berufliche Bildung vor ständig neue Herausforderungen.
Die Entwicklung neuer Technologien, neuer Berufe und neuer Strukturen
vollzieht sich in einer nie da gewesenen Geschwindigkeit und lässt
die Anpassungsfähigkeit des Berufsbildungssystems an seine
Grenzen stoßen. Die Leistungsfähigkeit beruflicher
Schulen ist jedoch für die Qualität der Berufsbildung
von erheblicher Bedeutung. Die berufsbildenden Schulen haben sich
generell der Lebenswirklichkeit zu stellen. Bedingt durch den
grundlegenden Strukturwandel der gesamten Wirtschafts- und Arbeitswelt
sind daher für die berufsbildenden Schulen zunehmend komplexere
Anforderungen zu erfüllen.
Die Erfüllung ihres Auftrages kann der berufsbildenden
Schule nur gelingen, wenn sie grundlegend modernisiert wird. Sie
muss stärker als bisher in die Lage versetzt werden, sich
selbst weiter zu entwickeln. Hierzu bedarf sie größerer
Selbstständigkeit und Gestaltungsspielräume. Dies stellt
neue organisatorische, kooperative, personelle und curriculare
Anforderungen an die berufsbildenden Schulen. Niedersachsen hat
sich mit dem Schulversuch "Berufsbildende Schulen in Niedersachsen
als regionale Kompetenzzentren" - kurz: ProReKo - auf den
Weg begeben, die berufsbildenden Schulen zu reformieren.
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Projekt Regionale
Kompetenzzentren
Schulversuch:Berufsbildende Schulen in Niedersachsen als regionale Kompetenzzentren